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Selbstführung, Ganzheit und Sinn werden die Teamarbeit der Zukunft prägen - neue Ansätz, wie der von Frederic Laloux geben Impulse für die Zukunft unserer Arbeitswelt


21.10.2015

Mitarbeitergespräche - Wenige machen sie wirklich gut

Mitarbeitergespräche sind ein bewährtes Führungsinstrument - Führungskräfte setzen es zuwenig ein

Seien sie Mal ehrlich, wie war ihr letztes Mitarbeitergespräch? War es ein ehrlicher Austausch? Konnten sie sich mit ihrer Führungskraft tatsächlich austauschen, was sie beruflich derzeit am Meisten beschäftigt? Wenn es gut war, gratuliere ich ihnen. Wenn es eher nichtsagend war, dann gibt es Gründe.

In den letzten drei Jahren habe ich in etwa mit 200 Führungskräften das Mitarbeitergespräch trainiert. Mit einem sehr ernüchternden Ergebnis, viele Führungskräfte machen das Mitarbeitergespräch ungern und zudem eher schlecht. Frägt man genauer nach, wird Zeitmangel als das wesentlichste Hindernis angeführt, warum es nicht optimal läuft. Das stimmt allerdings nur bedingt, viel häufiger und ungern erwähnt, ist es oftmals die fehlende kommunikative Kompetenz der Führungskräfte.
  Expertenwissen ist nach wie vor das entscheidende Kriterium bei der Auswahl von Führungskräften, fehlende soziale und kommunikative Kompetenzen werden nach wie vor als nicht so bedeutend erachtet. In einem Trainee-Programm bzw. einer Führungskräfte-Werkstatt wird der "fehlende Rest" dazu gelernt. Das ist für den heutigen Führungsalltag einfach zu wenig.
In vielen Trainings habe ich mit Personalabteilungen eine optimale eintägige Form entwickelt, wie Führungskräfte, das Einmaleins des Mitarbeitergesprächs trainieren (Vorbereitung, wesentliche Fragen, Umgang mit schwierigen Themen). Und ob sie es glauben oder nicht, es wird damit wieder richtig eingesetzt. In dem Sinne, dass es die Menschen würdigt und für ehrliche Kommunikation und Austausch sorgt. Übrigens ist es ja absolut nichts Neues, was die Kommunikation entscheidend verbessern hilft: Übung, Übung und nochmals Übung.